Hat der Vorgesetzte eine Rolle im Lernprozess und im Lerntransfer?

Die Rolle des Vorgesetzten im Lernprozess und Lerntransfer wird in Organisationen sehr unterschiedlich gesehen, wie wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Interessenten immer wieder feststellen. In vielen Unternehmen liegt die Verantwortung für das Lernen und die anschließende Umsetzung des Gelernten ganz beim einzelnen Mitarbeiter. Dieser wird unterstützt von der Personalentwicklung, aber vom Vorgesetzten wird keine bedeutsame Rolle im Lernprozess und Lerntransfer erwartet. Andere Unternehmen binden den Vorgesetzten hier hingegen eng ein.

Wie sieht das maxment®? Wir empfehlen eine möglichst konsequente Einbindung des Vorgesetzten in den Lernprozess und die Umsetzung des Gelernten, auch wenn wir gleichzeitig die Bedeutung der Eigeninitiative des Mitarbeiters betonen und diese fördern. Denn die Lern- und Transferforschung zeigt ebenso wie die Erfahrung vieler Praktiker, dass die Unterstützung durch den Vorgesetzten ein Haupterfolgsfaktor von nachhaltigem Lerntransfer an den Arbeitsplatz ist. Deshalb sieht der Standard-Best-Practice-Prozess von maxment®, der aber gleichwohl flexibel der Kultur eines jeden Unternehmens angepasst werden kann, die Einbeziehung des Vorgesetzten in den Lern- und Transferprozess vor. Und zwar an mehreren Stellen. Zum Beispiel bei der Abstimmung der vom Trainingsteilnehmer formulierten Lernziele vor der Weiterbildungsmaßnahme, die auch den Vorgesetzten seine Verantwortlichkeit erkennen lässt. Und dann vor allem auch bei der unterstützungssichernden Durchsprache des vom Trainingsteilnehmer über maxment® vorbereiteten Umsetzungsplans.

Unternehmen mögen aus kulturellen Gründen vorziehen, bei der Einführung eines Transferförderungs- und Evaluationsprozesses in zwei Schritten vorzugehen: Zunächst – in einer ersten Phase – eine Transferförderung und Evaluation ohne die Einbindung des Vorgesetzten. Und dann in einer zweiten Phase mit Einbindung des Vorgesetzten, wobei diesem die Steuerung durch das Tool maxment® helfen kann die neue Rolle schnell zu verstehen und effizient in den Führungsprozess zu integrieren. Die zweite Phase ist auf jeden Fall wichtig, da sie es erst erlaubt, das volle Potential aus Weiterbildung und Lerntransfer zu schöpfen.

Die besten Unternehmen wissen um die bedeutsame Rolle der Vorgesetzten in der Personalentwicklung. Nicht ohne Grund investiert zum Beispiel der Vorstandsvorsitzende von General Electric, das auch als „people factory“ bezeichnet wird, 30% seiner Zeit in die Entwicklung, das Coaching und die Beurteilung der GE-Manager.

Zu maxment®:

Die maxment GmbH aus Heidelberg (www.maxment.net) bietet die webbasierte maxment® Software an, die einen 3-stufigen Best-Practice-Prozess abbildet, der die Umsetzung des in Trainings Gelernten mit Hilfe verschiedener Erfolgselemente signifikant steigert und dies zahlenmäßig per Evaluation belegt. Und dank der automatisierten maxment® Software geschieht die Steigerung der Umsetzung des Gelernten und die begleitende Evaluation äußerst kosten-, ressourcen- und zeiteffizient. Etliche Unternehmen nutzen bereits die maxment® Software. Die Dürr AG, die die maxment® Software mittlerweile mehr als zwei Jahre nutzt, hat damit für ihre vorbildliche „Transfersicherung bei internen Weiterbildungsmaßnahmen durch Einsatz einer webbasierten Softwarelösung“ den Innovationspreis Weiterbildung der Region Stuttgart gewonnen.

Dr. Rolf-Christian Wentz

Von |2011-02-07T08:31:34+00:0007.02.2011|Allgemein, Transfer|